Verordnung über die Berufsausbildung zum Friseur/zur Friseurin – FriseurAusbV 2008

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(1) 1Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit).
2Eine vom Ausbildungsrahmenplan abweichende Organisation der Ausbildung ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.

(2) 1Die Berufsausbildung zum Friseur und zur Friseurin gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):


2Abschnitt A


Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

1.
Kundenmanagement:
1.1
1Kunden- und dienstleistungsorientiertes Handeln,
1.2
Betreuen, Beraten und Verkaufen;
2.
Friseur-Dienstleistungen:
2.1
1Pflegen des Haares und der Kopfhaut,
2.2
Haarschneiden,
2.3
Gestalten von Frisuren,
2.4
Dauerhaft Umformen,
2.5
Farbverändernde Haarbehandlungen;
3.
Dekorative Kosmetik und Maniküre;
4.
Betriebsorganisation:
4.1
1Betriebs- und Arbeitsabläufe,
4.2
Pflegen von Maschinen, Geräten und Werkzeugen,
4.3
Schutz der Haut und der Atemwege sowie Hygiene,
4.4
Qualitätssicherung,
4.5
Arbeiten im Team,
4.6
Informations- und Kommunikationssysteme;
5.
Marketing:
5.1
1Werbung, Präsentation und Preisgestaltung,
5.2
Kundenbindung;
Abschnitt B

Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Wahlqualifikationseinheiten:
1.
Visagistik,
2.
Langhaarfrisuren,
3.
Haarersatz,
4.
Coloration;
Abschnitt C

Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
1.
Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht,
2.
Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit,
3.
Umweltschutz und Nachhaltigkeit,
4.
digitalisierte Arbeitswelt.

Zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 5.7.2022 I 1070
Seite zuletzt aktualisiert am 4. September 2026
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