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Verordnung über die Erlaubnis zur Auswandererberatung – AuswErlV

Auf Grund des § 1 Absatz 5 Nummer 2 und 3 des Auswandererschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. März 2013 (BGBl. I S. 443) verordnet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

(1) 1Der Antrag auf Erteilung der Erlaubnis zur Auswandererberatung muss enthalten:
2

1.
personenbezogene Daten des Antragstellers:
a)
Familienname,
b)
Geburtsname,
c)
Vornamen,
d)
Geschlecht,
e)
Geburtsdatum,
f)
Geburtsort,
g)
Staatsangehörigkeit,
h)
Beruf,
i)
Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt,
j)
Telekommunikationsdaten;
2.
geschäftsbezogene Daten:
a)
Anschrift der Hauptniederlassung,
b)
Anschrift jeder Zweigniederlassung.

(2) Für den Antrag ist das Muster nach der Anlage zu verwenden.

(3) Soweit es im Einzelfall zur Beurteilung der Zuverlässigkeit oder Sachkunde eines Antragstellers erforderlich ist, kann das Bundesverwaltungsamt nachträglich zum Antrag verlangen, dass ihm über die nach den folgenden Bestimmungen vorgeschriebenen Unterlagen hinaus weitere bestimmte Unterlagen vorgelegt werden.

(1) 1Zur Beurteilung der persönlichen Zuverlässigkeit im Sinne des § 1 Absatz 1 Satz 2 des Auswandererschutzgesetzes hat der Antragsteller mit seinem Antrag folgende Unterlagen vorzulegen:
2

1.
Lebenslauf,
2.
Kopie des Personalausweises oder des Reisepasses oder im Falle der Staatsangehörigkeit eines anderen Staates eine gleichwertige Unterlage.
Mit dem Antrag auf die Erlaubnis ist nach § 30, auch in Verbindung mit § 30b, des Bundeszentralregistergesetzes ein Führungszeugnis zur Vorlage beim Bundesverwaltungsamt zu beantragen.

(2) Wird der Antrag auf die Erlaubnis von einer selbständig tätigen Person oder von einer juristischen Person für unselbständig beschäftigte Mitarbeiter gestellt, so kann das Bundesverwaltungsamt zusätzlich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes oder bei ausländischen Antragstellern ein vergleichbares Dokument verlangen.

(3) Wird der Antrag auf die Erlaubnis von einer anerkannten gemeinnützigen Organisation für ihre Mitarbeiter gestellt, so ist von dieser ein zum Zeitpunkt der Antragstellung wirksamer Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes vorzulegen.

1Der Bewerber hat zur Beurteilung seiner Sachkunde Unterlagen vorzulegen, aus denen seine Qualifikation für die Beratertätigkeit deutlich wird.
2Die Sachkunde kann insbesondere durch im Studium und in Aus- und Fortbildungen erworbene Zeugnisse, Zertifikate und ähnliche Urkunden belegt werden.
3Die erforderliche Sachkunde umfasst insbesondere:
4

1.
Berufstätigkeit/Berufserfahrung,
2.
Auslandsaufenthalte,
3.
Kenntnisse des einschlägigen deutschen Rechts,
4.
Kenntnisse des ausländischen Rechts hinsichtlich der Staaten, für die die Auswandererberatung erbracht werden soll, insbesondere hinsichtlich des jeweiligen Einwanderungsrechts, Staatsangehörigkeitsrechts, Arbeitsrechts und Sozialversicherungsrechts.

Änderungen zu den nach den vorstehenden Vorschriften gemachten Angaben sind dem Bundesverwaltungsamt unverzüglich und unaufgefordert mitzuteilen.

Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

1(Fundstelle:
2BGBl. I 2013, 807 - 810)



Ort, Datum

Absender









Bundesverwaltungsamt

Referat II B 6

50728 Köln





Antrag/Anträge auf Erlaubnis zur Auswanderungsberatung gemäß § 1 des Auswandererschutzgesetzes (AuswSG)


Sehr geehrte Damen und Herren,


in der Anlage übersende(n) ich/wir Ihnen den Antrag/die Anträge für folgende Personen mit der Bitte um weitere Veranlassung.









Unterschrift, (ggf. Stempel)












2
3Ort, Datum

Absender









Bundesverwaltungsamt

Referat II B 6

50728 Köln





Antrag auf Erlaubnis zur Auswanderungsberatung gemäß § 1 des Auswandererschutzgesetzes (AuswSG)





Sehr geehrte Damen und Herren,


ich beantrage die Erlaubnis zur Auswanderungsberatung.


3
4Antragsbegründende Unterlagen habe ich diesem Antrag beigefügt:
5

Ja weitere Unterlagen sind noch nachzureichen
Nein
(Zutreffendes bitte ankreuzen)



Änderungen zu den genannten Daten sind unverzüglich zur Kenntnis zu bringen bzw. nachzureichen.








Unterschrift, (ggf. Stempel)










I. Personenbezogene Daten

Anrede (Titel, Frau, Herr):
6

Familienname:

6
7Geburtsname:

7
8Vorname(n):

8
9Geschlecht:

9
10Geburtsdatum:

10
11Geburtsort/Land:

11
12Staatsangehörigkeit(en):

12
13Beruf(e):

13
14Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt:

14
15Telekommunikationsdaten:

15
16Telefon

E-Mail-Adresse (optional)

II.
17Geschäftsbezogene Daten

Hauptniederlassung (Adresse):
18

Zweigniederlassung (Adresse):
19

III.
20Nachweis der persönlichen Zuverlässigkeit

(Zutreffendes bitte ankreuzen)

Polizeiliches Führungszeugnis (Original)JaNein
LebenslaufJaNein
Kopie des Personalausweises/ReisepassesJaNein

IV.
21Nachweis der Sachkunde

(Zutreffendes bitte ankreuzen)

Berufstätigkeit/ BerufserfahrungJaNein

Wenn ja, Nachweise (Kopien):
22

AuslandsaufenthalteJaNein

Wenn ja, Nachweise (Kopien):
23

Kenntnisse des einschlägigen deutschen Rechts (z. B. Sozialgesetzbuch, Bürgerliches Gesetzbuch, etc…) Ja Nein

Wenn ja, Nachweise (Kopien):
24

Kenntnisse des einschlägigen ausländischen Rechts (insbesondere Einwanderungsrecht, Staatsangehörigkeitsrecht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, etc…) Ja Nein

Wenn ja, Nachweise (Kopien):

24
25Hinweis:

25
26Gegebenenfalls können weitere Unterlagen gefordert werden.





Seite zuletzt aktualisiert am 20. Dezember '25