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Einführungsgesetz zum Wehrstrafgesetz – WStrGEG

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Die Strafvollstreckungsbehörde unterbricht die Vollstreckung eines Strafarrests und einer Freiheitsstrafe, die durch Behörden der Bundeswehr vollzogen wird, wenn der Unterbrechung keine überwiegenden Gründe entgegenstehen und

1.
der Verurteilte in Geisteskrankheit verfällt,
2.
von der Vollstreckung eine nahe Lebensgefahr für den Verurteilten zu besorgen ist oder
3.
der Verurteilte in einer Sanitätseinrichtung der Bundeswehr oder in einer anderen Krankenanstalt stationär aufgenommen wird.
§ 458 Abs. 2, Abs. 3 Satz 1 der Strafprozeßordnung ist anzuwenden.

Zuletzt geändert durch Art. 6 G v. 13.4.1986 I 393
Seite zuletzt aktualisiert am 20. Dezember '25