print

Verordnung über die Berufsausbildung zum Tierpfleger/zur Tierpflegerin – TierpflAusbV 2003

arrow_left arrow_right

(1) 1Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten:
2

1.
Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
2.
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
3.
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
4.
Umweltschutz,
5.
Qualitätssichernde Maßnahmen,
6.
Berufsspezifische Regelungen,
7.
Arbeitsorganisation,
8.
Kommunikation und Information,
9.
Systematik, Anatomie, Physiologie und Verhalten von Tieren,
10.
Pflegen, Halten und Versorgen von Tieren,
11.
Transportieren von Tieren,
12.
Einrichten, Reinigen, Desinfizieren und Instandhalten von Tierunterkünften,
13.
Erkennen von Krankheiten, Schutz der Tiergesundheit,
14.
Mitwirken bei Behandlungen und Eingriffen,
15.
Lagern, Zubereiten, Verwenden von Futter und Einstreu.

(2) 1Gegenstand der Berufsausbildung in der Fachrichtung Forschung und Klinik sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:
2

1.
Diagnostik bei Tieren,
2.
Mitwirken bei Behandlungen und Eingriffen,
3.
Haltung, Pflege und Zucht von hygienisch und genetisch definierten Tieren,
4.
Qualitätsmanagement,
5.
Hygienemanagement,
6.
Prozessbezogene Arbeitstechniken.

(3) 1Gegenstand der Berufsausbildung in der Fachrichtung Zoo sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:
2

1.
Bestimmen, Pflegen und Züchten von Wildtieren und Haustieren gefährdeter Rassen,
2.
Betreuen von Wildtieren und Haustieren gefährdeter Rassen,
3.
Ausgestalten und Instandhalten zoospezifischer Anlagen,
4.
Besucherbetreuung.

(4) 1Gegenstand der Berufsausbildung in der Fachrichtung Tierheim und Tierpension sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:
2

1.
Pflegen, Halten und Versorgen von Tieren in Tierheimen und Tierpensionen,
2.
Erziehen von Hunden,
3.
Kunden- und Besucherbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit,
4.
Verwaltung und kaufmännische Grundlagen.

Seite zuletzt aktualisiert am 20. Dezember '25