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Verordnung zur Durchführung des Leistungsanspruchs für den Aufbau und die Unterhaltung der Beratungsstellen nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz – BStV

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(1) 1Die Gewährung einer Leistung aufgrund des Anspruchs nach § 31 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes soll durch den Deutschen Gewerkschaftsbund beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales bis zum 31. August des Jahres vor dem Leistungszeitraum beantragt werden.
2Leistungszeitraum ist das jeweils folgende Kalenderjahr.
3Für das Kalenderjahr 2021 soll der Antrag bis zum 30. November 2020 gestellt werden.

(2) 1Der Antrag soll mindestens enthalten:
2

1.
Angaben zur Höhe der beantragten Mittel,
2.
Angaben zur Höhe des Eigenanteils,
3.
die Beschreibung des geplanten Vorhabens unter Berücksichtigung des Leistungszwecks nach § 23a Absatz 1 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes,
4.
den Finanzierungsplan,
5.
Angaben zur Weiterleitung der Leistung an Dritte,
6.
die Erklärung, dass der Wirtschaftlichkeits- und Sparsamkeitsgrundsatz eingehalten werden wird, und
7.
eine Bestätigung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, dass die für den Leistungszweck eingesetzten Beschäftigten nicht bessergestellt werden als vergleichbare Bundesbedienstete.

(3) 1Die Umsatzsteuer, die nach § 15 des
Umsatzsteuergesetzes
als Vorsteuer abziehbar ist, darf nicht Teil der beantragten Leistung sein.
2Auf Verlangen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sind die Angaben im Antrag insoweit durch geeignete Unterlagen zu belegen.

§ 1 Abs. 3 S 1 Kursivdruck: Aufgrund offensichtlicher Unrichtigkeit wurde das Wort "Umsatzsatzsteuergesetzes" durch das Wort "Umsatzsteuergesetzes" ersetzt

Geändert durch Art. 10 G v. 28.6.2023 I Nr. 172
Seite zuletzt aktualisiert am 20. Dezember '25