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Bekanntmachung über die Ausprägung von deutschen Euro-Gedenkmünzen im Nennwert von 20 Euro (Goldmünze „Luchs“) – Münz20EuroBek 2025-11-06/2

1Gemäß den §§ 2, 4 und 5 des Münzgesetzes vom 16. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2402) hat die Bundesregierung beschlossen, eine 20-Euro-Goldmünze „Luchs“ prägen zu lassen.
2Diese Münze ist Teil der Serie „Rückkehr der Wildtiere“, die von 2022 – 2027 jährlich eine neue Ausgabe umfasst.
3Die Serie widmet sich insbesondere jenen Tierarten, die in der Vergangenheit in Deutschland nahezu ausgerottet waren und durch gezielte Arten und Naturschutzmaßnahmen erfolgreich wieder angesiedelt werden konnten.

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4Die Münze wird zu gleichen Teilen in den Münzstätten Berlin (Münzzeichen „A“), München (Münzzeichen „D“), Stuttgart (Münzzeichen „F“), Karlsruhe (Münzzeichen „G“) und Hamburg (Münzzeichen „J“) in Stempelglanzausführung geprägt.
5Sie besteht aus Gold mit einem Feingehalt von 999,9 Tausendteilen (Feingold), hat einen Durchmesser von 17,5 Millimetern und eine Masse von 3,89 Gramm.
6Der Münzrand ist geriffelt.

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7Der Entwurf stammt von der Künstlerin Natalie Tekampe aus Egenhofen.

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8Aus der Tiefe des Münzgrundes wendet sich ein Luchs den Betrachtern zu.
9Der Kopf des Tieres ist leicht gesenkt, seine linke Pfote angehoben, als ob es aus der Bewegung heraus innehält.
10Das Motiv ist plastisch und reich modelliert und bedeckt nahezu das gesamte Rund der Münze.
11Der konzentrierte Blick des Luchses, Europas größter Katze, spiegelt den Charakter dieses wilden Tieres überzeugend wider.
12Besonders hervorzuheben sind die stechenden Augen, die deutlich erkennbaren Schnurrhaare, der Backenbart und die typischen Pinselohren, die allesamt meisterhaft dargestellt sind.
13Auch die kräftigen Beine und die großen Pfoten des Luchses sind fein herausgearbeitet.
14Die titelgebende Typografie „Luchs“ ist durch eine unsichtbare Horizontlinie räumlich mit den schleichenden Vorderpfoten des Tieres verschränkt.
15Die geometrische Konstruktion der Münze ist sowohl ansprechend als auch würdevoll gestaltet.

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16Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“; die zwölf Europasterne, die Wertziffer mit der Jahreszahl „2025“ und – je nach Münzstätte – das Münzzeichen „A“, „D“, „F“, „G“ oder „J“.

Der Bundesminister der Finanzen

1(Fundstelle:
2BGBl. 2025 I Nr. 273, S. 2)

Aus der Tiefe des Münzgrundes wendet sich ein Luchs den Betrachtern zu. Der Kopf des Tieres ist leicht gesenkt, seine linke Pfote angehoben, als ob es aus der Bewegung heraus innehält. Das Motiv ist plastisch und reich modelliert und bedeckt nahezu das gesamte Rund der Münze. Der konzentrierte Blick des Luchses, Europas größter Katze, spiegelt den Charakter dieses wilden Tieres überzeugend wider. Besonders hervorzuheben sind die stechenden Augen, die deutlich erkennbaren Schnurrhaare, der Backenbart und die typischen Pinselohren, die allesamt meisterhaft dargestellt sind. Auch die kräftigen Beine und die großen Pfoten des Luchses sind fein herausgearbeitet. Die titelgebende Typografie „Luchs“ ist durch eine unsichtbare Horizontlinie räumlich mit den schleichenden Vorderpfoten des Tieres verschränkt. Die geometrische Konstruktion der Münze ist sowohl ansprechend als auch würdevoll gestaltet. Die locker gestaltete Wertseite mit dem Adler korrespondiert mit der Bildseite. Sie enthält ferner den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, die zwölf Europasterne, die Wertziffer, die Wertbezeichnung, die Jahreszahl „2025“ und – je nach Münzstätte – das Münzzeichen „A“, „D“, „F“, „G“ oder „J“.
Seite zuletzt aktualisiert am 20. Dezember '25