1Gemäß den §§ 2, 4 und 5 des Münzgesetzes vom 16. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2402) hat die Bundesregierung beschlossen, in Würdigung des UNESCO Welterbes der Würzburger Residenz und Hofgarten eine Gedenkmünze zu 100 Euro aus Gold prägen zu lassen.
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2Die Auflage der Münze beträgt 320 000 Stück.
3Die Münze wird zu gleichen Teilen in den Münzstätten Berlin (Münzzeichen „A“), München (Münzzeichen „D“), Stuttgart (Münzzeichen „F“), Karlsruhe (Münzzeichen „G“) und Hamburg (Münzzeichen „J“) in Stempelglanzausführung geprägt.
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4Die Münze wird ab dem 1. Oktober 2010 in den Verkehr gebracht.
5Sie besteht aus Gold mit einem Feingehalt von 999,9 Tausendteilen (Feingold).
6Sie hat einen Durchmesser von 28 Millimeter und eine Masse (Gewicht) von 15,55 Gramm.
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7Der Entwurf stammt von dem Künstler Dietrich Dorfstecher aus Berlin.
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8Die Münze besticht durch die realistische Darstellung des gesamten UNESCO-Welterbes „Würzburger Residenz und Hofgarten“.
9Die barocken Elemente Residenz und Hofgarten sind mustergültig künstlerisch wiedergeben und auch der Residenzplatz mit dem 1894 errichteten Brunnen der Frankonia, der Schutzheiligen Frankens, findet sich in einer ausgewogenen Wertigkeit auf der Bildseite der Münze wieder.
10In der Umsetzung als Goldmünze ergibt sich dabei ein klar strukturiertes, in der Perspektive stimmiges Gesamtbild.
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11Auch die Wertseite spricht durch ihre klare Gestaltung an, die mit der Bildseite in Einklang steht.
12Die würdige Darstellung des Bundesadlers ist besonders hervorzuheben.
13Insgesamt stellt die Arbeit ein künstlerisch anspruchsvolles Werk dar.
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14Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, die zwölf Europasterne, die Wertziffer mit der Euro-Bezeichnung sowie die Jahreszahl „2010“ und – je nach Münzstätte – das Münzzeichen „A“, „D“, „F“, „G“ oder „J“.
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15Der Münzrand wird geriffelt ausgeführt.