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Verordnung über die Berufsausbildung zum Konditor/zur Konditorin – KondAusbV 2003

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(1) 1Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen.
2Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.

(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage für das erste Ausbildungsjahr und die erste Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

(3) 1In höchstens vier Stunden soll der Prüfling zwei praktische Aufgaben bearbeiten.
2Dabei soll er zeigen, dass er Arbeiten planen, durchführen und die Ergebnisse beurteilen und kontrollieren sowie Gesichtspunkte der Hygiene, des Umweltschutzes, der Wirtschaftlichkeit, der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und der Kundenorientierung berücksichtigen kann.

3Dem Prüfling sind Aufgaben aus unterschiedlichen Gebieten vorzulegen.

4Als Gebiete gelten:

1.
Herstellen eines gefüllten und dekorierten Konditoreierzeugnisses aus Teig,
2.
Herstellen eines gefüllten Konditoreierzeugnisses aus Masse,
3.
Herstellen eines kleinen Gerichtes aus frischen Rohstoffen.
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(4) 1In höchstens 150 Minuten soll der Prüfling schriftliche Aufgaben bearbeiten, die sich auf die praktischen Aufgaben beziehen.
2Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsschritte planen, Arbeitsmittel festlegen, Rohstoffe beurteilen, Mengen bestimmen, Dekorationselemente entwerfen sowie lebensmittelrechtliche Vorschriften berücksichtigen kann.

Seite zuletzt aktualisiert am 23. Januar '26