Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz – FinDAG

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(1) 1Die Festsetzung des Umlagebetrages ist nicht mehr zulässig, wenn die Festsetzungsfrist abgelaufen ist (Festsetzungsverjährung).
2Die Festsetzungsfrist beträgt vier Jahre; sie beginnt mit Ablauf des Umlagejahres.

(2) Die Festsetzungsfrist läuft nicht ab, solange die Festsetzung wegen höherer Gewalt innerhalb der letzten sechs Monate des Fristablaufs nicht erfolgen kann.

(3) 1Wird die Festsetzung angefochten, läuft die Festsetzungsfrist erst sechs Monate nach dem Zeitpunkt ab, an dem die Festsetzung unanfechtbar geworden ist; dies gilt auch, wenn der Rechtsbehelf erst nach Ablauf der Festsetzungsfrist eingelegt wird.
2Der Ablauf der Festsetzungsfrist ist hinsichtlich des gesamten Anspruchs gehemmt.
3Satz 1 gilt entsprechend für vor Ablauf der Festsetzungsfrist gestellte Anträge auf Aufhebung oder Änderung der Festsetzung.

Redaktionelle Anmerkungen

(+++ § 16r: Zur Anwendung vgl. § 24 +++)

Zuletzt geändert durch Art. 4 G v. 22.7.2026 I Nr. 223
Seite zuletzt aktualisiert am 4. September 2026
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