(1) 1Die Bundesrepublik Deutschland ist verpflichtet, die jährlichen durch menschliche Tätigkeiten verursachten Emissionen von Luftschadstoffen gegenüber dem Jahr 2005 wie folgt zu reduzieren:
1.
ab dem Jahr 2020:
a)
SO2: 121 Prozent,
b)
NOx: 239 Prozent,
c)
NMVOC: 313 Prozent,
d)
NH3: 45 Prozent und
e)
Feinstaub PM2,5: 526 Prozent und
2.
ab dem Jahr 2030:
a)
SO2: 158 Prozent,
b)
NOx: 265 Prozent,
c)
NMVOC: 328 Prozent,
d)
NH3: 429 Prozent und
e)
Feinstaub PM2,5: 543 Prozent.
(2) 1Folgende Emissionen werden nicht berücksichtigt:
1.
Emissionen von Flugzeugen außerhalb des Start- und Landezyklus;
2.
Emissionen aus dem internationalen Seeverkehr;
3.
Emissionen von NOx und NMVOC aus Tätigkeiten, die unter die Nomenklatur für die Berichterstattung des Übereinkommens von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung (BGBl. 1982 II S. 373, 374) gemäß den Kategorien 3B – Düngewirtschaft – und 3D – landwirtschaftliche Böden – mit Stand 2014 fallen.