(1) 1Die Vorschriften dieser Verordnung mit Ausnahme der §§ 9 bis 12 gelten für Betriebsbereiche der unteren und der oberen Klasse.
2Für Betriebsbereiche der oberen Klasse gelten außerdem die Vorschriften der §§ 9 bis 12.
(2) Die zuständige Behörde kann im Einzelfall dem Betreiber eines Betriebsbereichs der unteren Klasse, soweit es zur Verhinderung von Störfällen oder zur Begrenzung ihrer Auswirkungen erforderlich ist, Pflichten nach den §§ 9 bis 12 auferlegen.
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für Einrichtungen, Gefahren und Tätigkeiten, die in Artikel 2 Absatz 2 Unterabsatz 1 der Richtlinie 2012/18/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen, zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinie 96/82/EG des Rates (ABl. L 197 vom 24.7.2012, S. 1) genannt sind, es sei denn, es handelt sich um eine in Artikel 2 Absatz 2 Unterabsatz 2 der Richtlinie 2012/18/EU genannte Einrichtung, Gefahr oder Tätigkeit.
Im Sinne dieser Verordnung sind
(1) Der Betreiber hat die nach Art und Ausmaß der möglichen Gefahren erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um Störfälle zu verhindern; Verpflichtungen nach anderen als immissionsschutzrechtlichen Vorschriften bleiben unberührt.
(2) Bei der Erfüllung der Pflicht nach Absatz 1 sind
(3) Über Absatz 1 hinaus sind vorbeugend Maßnahmen zu treffen, um die Auswirkungen von Störfällen so gering wie möglich zu halten.
(4) Die Beschaffenheit und der Betrieb der Anlagen des Betriebsbereichs müssen dem Stand der Sicherheitstechnik entsprechen.
(5) Die Wahrung angemessener Sicherheitsabstände zwischen Betriebsbereich und benachbarten Schutzobjekten stellt keine Betreiberpflicht dar.
Der Betreiber hat zur Erfüllung der sich aus § 3 Absatz 1 ergebenden Pflicht insbesondere
(1) Der Betreiber hat zur Erfüllung der sich aus § 3 Absatz 3 ergebenden Pflicht insbesondere
(2) Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass in einem Störfall die für die Gefahrenabwehr zuständigen Behörden und die Einsatzkräfte unverzüglich, umfassend und sachkundig beraten werden.
(1) Der Betreiber hat zur Erfüllung der sich aus § 3 Absatz 1 oder 3 ergebenden Pflichten über die in den §§ 4 und 5 genannten Anforderungen hinaus
(2) Die Betreiber der nach § 15 festgelegten Betriebsbereiche haben im Benehmen mit den zuständigen Behörden
(3) Der Betreiber hat der zuständigen Behörde auf Verlangen genügend Informationen zu liefern, die notwendig sind, damit die Behörde
(1) 1Der Betreiber hat der zuständigen Behörde mindestens einen Monat vor Beginn der Errichtung eines Betriebsbereichs, oder vor einer störfallrelevanten Änderung nach § 3 Absatz 5b des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, Folgendes schriftlich anzuzeigen:
2
(2) 1Der Betreiber hat der zuständigen Behörde folgende Änderungen mindestens einen Monat vorher schriftlich anzuzeigen:
2
(3) Der Betreiber hat der zuständigen Behörde störfallrelevante Änderungen nach § 3 Absatz 5b des Bundes-Immissionsschutzgesetzes schriftlich anzuzeigen.
(4) Einer gesonderten Anzeige bedarf es nicht, soweit der Betreiber die entsprechenden Angaben der zuständigen Behörde nach Absatz 1 im Rahmen eines Genehmigungs- oder Anzeigeverfahrens vorgelegt hat.
(1) 1Der Betreiber hat vor Inbetriebnahme ein schriftliches Konzept zur Verhinderung von Störfällen auszuarbeiten und es der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.
2Bei Betriebsbereichen der oberen Klasse kann das Konzept Bestandteil des Sicherheitsberichts sein.
(2) 1Das Konzept soll ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt gewährleisten und den Gefahren von Störfällen im Betriebsbereich angemessen sein.
2Es muss die übergeordneten Ziele und Handlungsgrundsätze des Betreibers, die Rolle und die Verantwortung der Leitung des Betriebsbereichs umfassen sowie die Verpflichtung beinhalten, die Beherrschung der Gefahren von Störfällen ständig zu verbessern und ein hohes Schutzniveau zu gewährleisten.
(3) Der Betreiber hat die Umsetzung des Konzeptes durch angemessene Mittel und Strukturen sowie durch ein Sicherheitsmanagementsystem nach Anhang III sicherzustellen.
(4) Der Betreiber hat das Konzept, das Sicherheitsmanagementsystem nach Anhang III sowie die Verfahren zu dessen Umsetzung zu überprüfen und soweit erforderlich zu aktualisieren, und zwar
(1) 1Der Betreiber hat der Öffentlichkeit die Angaben nach Anhang V Teil 1 ständig zugänglich zu machen, auch auf elektronischem Weg.
2Die Angaben sind insbesondere bei einer störfallrelevanten Änderung nach § 3 Absatz 5b des Bundes-Immissionsschutzgesetzes auf dem neuesten Stand zu halten.
3Die Informationspflicht ist mindestens einen Monat vor Inbetriebnahme eines Betriebsbereichs oder vor störfallrelevanten Änderungen nach § 3 Absatz 5b des Bundes-Immissionsschutzgesetzes zu erfüllen.
4Andere öffentlich-rechtliche Vorschriften zur Information der Öffentlichkeit bleiben unberührt.
(2) Mit Zustimmung der zuständigen Behörde darf aus Gründen des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen von der Veröffentlichung von Informationen gemäß Absatz 1 abgesehen werden.
(1) Der Betreiber eines Betriebsbereichs der oberen Klasse hat einen Sicherheitsbericht nach Absatz 2 zu erstellen, in dem dargelegt wird, dass
(2) 1Der Sicherheitsbericht enthält mindestens die in Anhang II aufgeführten Angaben und Informationen.
2Er führt die Namen der an der Erstellung des Berichts maßgeblich Beteiligten auf.
3Er enthält ferner ein Verzeichnis der in dem Betriebsbereich vorhandenen gefährlichen Stoffe auf der Grundlage der Bezeichnungen und Einstufungen in Spalte 2 der Stoffliste des Anhangs I.
(3) Der Betreiber kann auf Grund anderer Rechtsvorschriften vorzulegende gleichwertige Berichte oder Teile solcher Berichte zu einem einzigen Sicherheitsbericht im Sinne dieses Paragraphen zusammenfassen, sofern alle Anforderungen dieses Paragraphen beachtet werden.
(4) Der Betreiber hat der zuständigen Behörde den Sicherheitsbericht nach den Absätzen 1 und 2 unbeschadet des § 4b Absatz 2 Satz 1 der Verordnung über das Genehmigungsverfahren innerhalb einer angemessenen, von der zuständigen Behörde gesetzten Frist vor Inbetriebnahme vorzulegen.
(5) 1Der Betreiber hat den Sicherheitsbericht zu überprüfen und soweit erforderlich zu aktualisieren, und zwar:
2
(6) (weggefallen)
(1) Der Betreiber eines Betriebsbereichs der oberen Klasse hat nach Maßgabe des Satzes 2
(2) Wenn das Hoheitsgebiet eines anderen Staates von den Auswirkungen eines Störfalls betroffen werden kann, hat der Betreiber der zuständigen Behörde nach Absatz 1 Nummer 2 entsprechende Mehrausfertigungen der für die Erstellung externer Alarm- und Gefahrenabwehrpläne erforderlichen Informationen zur Weiterleitung an die zuständige Behörde des anderen Staates zu übermitteln.
(3) 1Vor der Erstellung der internen Alarm- und Gefahrenabwehrpläne hat der Betreiber die Beschäftigten des Betriebsbereichs über die vorgesehenen Inhalte zu unterrichten und hierzu anzuhören.
2Er hat die Beschäftigten ferner vor ihrer erstmaligen Beschäftigungsaufnahme und danach mindestens alle drei Jahre über die für sie in den internen Alarm- und Gefahrenabwehrplänen für den Störfall enthaltenen Verhaltensregeln zu unterweisen.
3Die Pflichten aus den Sätzen 1 und 2 gelten sinngemäß auch gegenüber dem nicht nur vorübergehend beschäftigten Personal von Subunternehmen.
(4) 1Der Betreiber hat die internen Alarm- und Gefahrenabwehrpläne in Abständen von höchstens drei Jahren zu überprüfen und zu erproben.
2Bei der Überprüfung sind Veränderungen im betreffenden Betriebsbereich und in den betreffenden Notdiensten, neue technische Erkenntnisse und Erkenntnisse darüber, wie bei Störfällen zu handeln ist, zu berücksichtigen.
3Soweit sich bei der Überprüfung nach Satz 1 herausstellt, dass sich erhebliche Auswirkungen hinsichtlich der bei einem Störfall zu treffenden Maßnahmen ergeben könnten, hat der Betreiber die Alarm- und Gefahrenabwehrpläne unverzüglich zu aktualisieren.
4Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 und Absatz 2 gelten entsprechend.
(1) 1Über die Anforderungen des § 8a Absatz 1 hinaus hat der Betreiber eines Betriebsbereichs der oberen Klasse der Öffentlichkeit die Angaben nach Anhang V Teil 2 ständig zugänglich zu machen, auch auf elektronischem Weg.
2Die Angaben sind auf dem neuesten Stand zu halten, insbesondere bei einer störfallrelevanten Änderung nach § 3 Absatz 5b des Bundes-Immissionsschutzgesetzes.
3Die Informationspflicht ist mindestens einen Monat vor Inbetriebnahme eines Betriebsbereichs oder vor einer störfallrelevanten Änderung nach § 3 Absatz 5b des Bundes-Immissionsschutzgesetzes zu erfüllen.
4Andere öffentlich-rechtliche Vorschriften zur Information der Öffentlichkeit bleiben unberührt.
(2) Mit Zustimmung der zuständigen Behörde darf aus Gründen des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen von der Veröffentlichung von Informationen gemäß Absatz 1 abgesehen werden.
(3) 1Der Betreiber eines Betriebsbereichs hat alle Personen und alle Einrichtungen mit Publikumsverkehr, wie öffentlich genutzte Gebäude und Gebiete, einschließlich Schulen und Krankenhäuser, sowie Betriebsstätten oder benachbarte Betriebsbereiche, die von einem Störfall in diesem Betriebsbereich betroffen sein könnten, vor Inbetriebnahme über die Sicherheitsmaßnahmen und das richtige Verhalten im Fall eines Störfalls in einer auf die speziellen Bedürfnisse der jeweiligen Adressatengruppe abgestimmten Weise zu informieren.
2Die Informationen enthalten zumindest die in Anhang V Teil 1 und 2 aufgeführten Angaben.
3Soweit die Informationen zum Schutze der Öffentlichkeit bestimmt sind, sind sie mit den für den Katastrophenschutz und die allgemeine Gefahrenabwehr zuständigen Behörden abzustimmen.
4Die in diesem Absatz genannten Betreiberpflichten gelten auch gegenüber Personen, der Öffentlichkeit und den zuständigen Behörden in anderen Staaten, deren Hoheitsgebiet von den grenzüberschreitenden Auswirkungen eines Störfalls in dem Betriebsbereich betroffen werden könnte.
(4) 1Der Betreiber hat die Informationen nach Absatz 3 zu überprüfen, und zwar
(5) Der Betreiber hat der Öffentlichkeit auf Anfrage den Sicherheitsbericht nach § 9 Absatz 1 und 2 oder Absatz 3 unverzüglich zugänglich zu machen.
(6) 1Der Betreiber kann von der zuständigen Behörde verlangen, bestimmte Teile des Sicherheitsberichts aus Gründen nach Artikel 4 der Richtlinie 2003/4/EG nicht offenlegen zu müssen.
2Nach Zustimmung der zuständigen Behörde legt der Betreiber in solchen Fällen der Behörde einen geänderten Sicherheitsbericht vor, in dem die nicht offenzulegenden Teile ausgespart sind und der zumindest allgemeine Informationen über mögliche Auswirkungen eines Störfalls auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt umfasst, und macht diesen der Öffentlichkeit auf Anfrage zugänglich.
(1) Der Betreiber eines Betriebsbereichs der oberen Klasse hat
(2) 1Der Betreiber hat Unterlagen über die nach § 6 Absatz 1 Nummer 1 und 2 erforderliche Durchführung
1Vor Inbetriebnahme eines Betriebsbereichs und nach einer Aktualisierung des Sicherheitsberichts auf Grund der in § 9 Absatz 5 vorgeschriebenen Überprüfungen hat die zuständige Behörde dem Betreiber die Ergebnisse ihrer Prüfung des Sicherheitsberichts, gegebenenfalls nach Anforderung zusätzlicher Informationen, innerhalb einer angemessenen Frist nach Eingang des Sicherheitsberichts mitzuteilen, soweit der Sicherheitsbericht nicht Gegenstand eines immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens ist.
2Satz 1 gilt entsprechend in den Fällen des § 20 Absatz 2 Nummer 1 und Absatz 4 Nummer 1.
(1) 1Die zuständige Behörde hat gegenüber den Betreibern festzustellen, bei welchen Betriebsbereichen oder Gruppen von Betriebsbereichen auf Grund ihrer geographischen Lage, ihres Abstands zueinander und der in ihren Anlagen vorhandenen gefährlichen Stoffe eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Störfällen bestehen kann oder diese Störfälle folgenschwerer sein können.
2Hierfür hat die zuständige Behörde insbesondere folgende Angaben zu verwenden:
3
(2) Die zuständige Behörde hat Informationen, über die sie zusätzlich zu den vom Betreiber nach § 7 Absatz 1 Nummer 7 übermittelten Angaben verfügt, dem Betreiber unverzüglich zur Verfügung zu stellen, sofern dies für die Zusammenarbeit der Betreiber gemäß § 6 Absatz 2 erforderlich ist.
(1) 1Die zuständige Behörde hat unbeschadet des § 13 ein angemessenes Überwachungssystem einzurichten.
2Das Überwachungssystem hat eine planmäßige und systematische Prüfung der technischen, organisatorischen und managementspezifischen Systeme der betroffenen Betriebsbereiche zu ermöglichen, mit der sich die zuständige Behörde insbesondere vergewissert,
(2) 1Das Überwachungssystem gewährleistet, dass:
2
(3) Die zuständige Behörde beteiligt sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv an Maßnahmen und Instrumenten zum Erfahrungsaustausch und zur Wissenskonsolidierung auf dem Gebiet der Überwachung von Betriebsbereichen.
(4) 1Die zuständige Behörde kann einen geeigneten Sachverständigen mit Vor-Ort-Besichtigungen oder sonstigen Überwachungsmaßnahmen, der Erstellung des Berichts nach Absatz 2 Nummer 1 und der Überprüfung der Folgemaßnahmen beauftragen.
2Bestandteil des Auftrags muss es sein, den Bericht nach Absatz 2 Nummer 1 und das Ergebnis der Überprüfung binnen vier Wochen nach Fertigstellung des Berichts oder nach Abschluss der Überprüfung der zuständigen Behörde zu übermitteln.
3Als Sachverständige sind insbesondere die gemäß § 29b des Bundes-Immissionsschutzgesetzes bekannt gegebenen Sachverständigen geeignet.
(1) 1Die zuständige Behörde hat im Rahmen des Überwachungssystems einen Überwachungsplan zu erstellen.
2Der Überwachungsplan muss Folgendes enthalten:
3
(2) 1Auf der Grundlage der Überwachungspläne erstellen und aktualisieren die zuständigen Behörden regelmäßig Überwachungsprogramme, in denen auch die Zeiträume angegeben sind, in denen Vor-Ort-Besichtigungen stattfinden müssen.
2Der Abstand zwischen zwei Vor-Ort-Besichtigungen darf die folgenden Zeiträume nicht überschreiten:
3
(3) 1Die systematische Beurteilung der Gefahren von Störfällen nach Absatz 2 muss mindestens folgende Kriterien berücksichtigen:
2
(1) 1Der Träger des Vorhabens hat dem Antrag nach § 23b Absatz 1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes alle Unterlagen beizufügen, die für die Prüfung der Genehmigungsvoraussetzungen erforderlich sind.
2Die zuständige Behörde teilt dem Antragsteller nach Eingang des Antrags und der Unterlagen unverzüglich mit, welche zusätzlichen Unterlagen sie für die Prüfung benötigt.
3Erfolgt die Antragstellung schriftlich, kann die zuständige Behörde einen elektronischen Antrag verlangen und bezüglich des elektronischen Formats Vorgaben machen.
4Hat die zuständige Behörde einen Zugang für die elektronische Antragstellung eröffnet, so ist ausschließlich dieser für die elektronische Antragstellung zu nutzen.
5Erfolgt die Antragstellung elektronisch, kann die zuständige Behörde verlangen, dass die dem Antrag beizufügenden Unterlagen auch in Papierform übermittelt werden, soweit eine Bearbeitung anders nicht möglich ist.
(2) 1Hat der Antragsteller den Antrag und die erforderlichen Unterlagen vollständig übermittelt, macht die zuständige Behörde das Vorhaben in ihrem amtlichen Veröffentlichungsblatt, und auf ihrer Internetseite öffentlich bekannt.
2In der Bekanntmachung ist die Öffentlichkeit über Folgendes zu informieren:
3
(3) 1Die Auslegung ist dadurch zu bewirken, dass die Dokumente auf einer Internetseite der zuständigen Behörde zugänglich gemacht werden.
2Auf Verlangen eines Beteiligten wird ihm eine leicht zu erreichende Zugangsmöglichkeit zur Verfügung gestellt.
3Der Vorhabenträger kann der Veröffentlichung im Internet widersprechen, soweit er die Gefährdung von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen oder wichtiger Sicherheitsbelange befürchtet; in diesem Fall muss die Behörde eine andere Form der Veröffentlichung wählen.
4Die Einwendungen können bei der Genehmigungsbehörde oder bei der Stelle erhoben werden, bei der Antrag und Unterlagen zur Einsicht ausliegen.
(4) 1Der Genehmigungsbescheid ist schriftlich zu erlassen, schriftlich zu begründen und dem Antragsteller und den Personen, die Einwendungen erhoben haben, zuzustellen.
2In der Begründung sind die wesentlichen tatsächlichen und rechtlichen Gründe, die die Behörde zu ihrer Entscheidung bewogen haben, die Behandlung der Einwendungen sowie Angaben über das Verfahren zur Beteiligung der Öffentlichkeit aufzunehmen.
3Haben mehr als 50 Personen Einwendungen erhoben, kann die Zustellung durch die öffentliche Bekanntmachung nach Absatz 5 ersetzt werden.
(5) 1Der Genehmigungsbescheid ist öffentlich bekannt zu machen.
2Die öffentliche Bekanntmachung wird dadurch bewirkt, dass der verfügende Teil des Bescheids und die Rechtsbehelfsbelehrung in entsprechender Anwendung des Absatzes 2 Satz 1 bekannt gemacht werden; auf Auflagen ist hinzuweisen.
3Eine Ausfertigung des gesamten Genehmigungsbescheids ist vom Tage nach der Bekanntmachung an zwei Wochen zur Einsicht auszulegen.
4Die Auslegung ist dadurch zu bewirken, dass die Dokumente auf einer Internetseite der zuständigen Behörde zugänglich gemacht werden.
5Auf Verlangen eines Beteiligten wird ihm eine leicht zu erreichende Zugangsmöglichkeit zur Verfügung gestellt.
6Der Vorhabenträger kann der Veröffentlichung im Internet widersprechen, soweit er die Gefährdung von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen oder wichtiger Sicherheitsbelange befürchtet; in diesem Fall muss die Behörde eine andere Form der Veröffentlichung wählen.
7In der öffentlichen Bekanntmachung ist anzugeben, wo und wann der Bescheid und seine Begründung eingesehen und nach Satz 8 angefordert werden können; hierzu ist auch die Angabe der Internetseite auf der die Zugänglichmachung erfolgt, anzugeben.
8Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Bescheid auch gegenüber Dritten, die keine Einwendungen erhoben haben, als zugestellt; darauf ist in der Bekanntmachung hinzuweisen.
9Nach der öffentlichen Bekanntmachung können der Bescheid und seine Begründung bis zum Ablauf der Widerspruchsfrist von den Personen, die Einwendungen erhoben haben, schriftlich oder elektronisch angefordert werden.
(6) Die Absätze 1 bis 5 gelten für Vorhaben nach § 23c Satz 1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes entsprechend, soweit § 57d des Bundesberggesetzes dies anordnet.
(1) Der Betreiber hat der zuständigen Behörde unverzüglich den Eintritt eines Ereignisses, das die Kriterien des Anhangs VI Teil 1 erfüllt, mitzuteilen.
(2) 1Der Betreiber hat der zuständigen Behörde unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche nach Eintritt eines Ereignisses nach Absatz 1 eine ergänzende schriftliche oder elektronische Mitteilung vorzulegen, die mindestens die Angaben nach Anhang VI Teil 2 enthält.
2Er hat die Mitteilung bei Vorliegen neuer Erkenntnisse unverzüglich zu ergänzen oder zu berichtigen.
(3) Erhält die zuständige Behörde Kenntnis von einem Ereignis nach Anhang VI Teil 1 Ziffer I, hat sie
(4) 1Die zuständige Behörde hat dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit über die nach Landesrecht zuständige Behörde unverzüglich eine Kopie der Mitteilung nach Absatz 2 zuzuleiten.
2Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterrichtet die Europäische Kommission, wenn eines der Kriterien des Anhangs VI Teil 1 Ziffer I oder II erfüllt ist.
3Die Unterrichtung hat so bald wie möglich zu erfolgen, spätestens jedoch bis zum Ablauf eines Jahres nach dem Ereignis.
(5) 1Die zuständige Behörde teilt das Ergebnis der Analyse nach Absatz 3 Nummer 1 und die Empfehlungen nach Absatz 3 Nummer 4 dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit schriftlich oder elektronisch über die nach Landesrecht zuständige Behörde mit.
2Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterrichtet die Europäische Kommission so bald wie möglich, spätestens jedoch bis zum Ablauf eines Jahres nach dem Ereignis, über das Ergebnis der Analyse und die Empfehlungen.
3Die Informationen sind zu aktualisieren, sobald Ergebnisse weiterer Analysen und Empfehlungen verfügbar sind.
4Die Unterrichtung darf zurückgestellt werden, wenn der Abschluss gerichtlicher Verfahren durch eine solche Informationsübermittlung beeinträchtigt werden könnte.
(6) Der Betreiber hat die Beschäftigten oder deren Personalvertretung über eine Mitteilung nach Absatz 1 unverzüglich zu unterrichten und ihnen auf Verlangen eine Kopie der Mitteilung nach Absatz 2 zugänglich zu machen.
(1) Der Betreiber eines Betriebsbereichs, der am 13. Januar 2017 unter den Anwendungsbereich dieser Verordnung fällt und dessen Einstufung als Betriebsbereich der oberen oder unteren Klasse sich ab dem 14. Januar 2017 nicht ändert, hat
(2) Sofern es sich in den Fällen des Absatzes 1 um einen Betriebsbereich der oberen Klasse handelt, hat der Betreiber zusätzlich
(3) Der Betreiber eines Betriebsbereichs, der ab dem 1. Juni 2015 aus anderen Gründen als Änderungen seiner Anlagen oder seiner Tätigkeiten, die eine Änderung ihres Inventars gefährlicher Stoffe zur Folge haben, unter den Anwendungsbereich der Richtlinie 2012/18/EU fällt oder eine Änderung seiner Einstufung als Betriebsbereich der unteren oder oberen Klasse erfährt, hat
(4) Sofern es sich in den Fällen des Absatzes 3 um einen Betriebsbereich der oberen Klasse handelt, hat der Betreiber zusätzlich
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 62 Absatz 1 Nummer 2 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 62 Absatz 1 Nummer 7 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig eine in Absatz 1 bezeichnete Handlung in Bezug auf eine nicht genehmigungsbedürftige Anlage begeht, die Teil eines Betriebsbereichs ist.
Stoffliste
| Nr. | Gefahrenkategorien gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008, namentlich genannte gefährliche Stoffe |
CAS-Nr. |
Mengenschwellen in kg | |
|---|---|---|---|---|
| Betriebsbereiche nach |
||||
| § 1 Abs. 1 Satz 1 |
§ 1 Abs. 1 Satz 2 |
|||
| Spalte 1 | Spalte 2 | Spalte 3 | Spalte 4 | Spalte 5 |
| 1 | Gefahrenkategorien | |||
| 1.1 | H Gesundheitsgefahren | |||
| 1.1.1 | H1 Akut toxisch, Kategorie 1 (alle Expositionswege) |
5 000 | 20 000 | |
| 1.1.2 | H2 Akut toxisch, – Kategorie 2 (alle Expositionswege), – Kategorie 3 (inhalativer Expositionsweg, oraler Expositionsweg) |
50 000 | 200 000 | |
| 1.1.3 | H3 Spezifische Zielorgan-Toxizität nach einmaliger Exposition (STOT SE), Kategorie 1 |
50 000 | 200 000 | |
| 1.2 | P Physikalische Gefahren | |||
| 1.2.1 | P1 Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff |
|||
| 1.2.1.1 | P1a Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff, – instabile explosive Stoffe und Gemische, – explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff, Unterklassen 1.1, 1.2, 1.3, 1.5 oder 1.6, – Stoffe oder Gemische mit explosiven Eigenschaften nach Methode A.14 der Verordnung (EG) Nr. 440/2008 |
10 000 | 50 000 | |
| 1.2.1.2 | P1b Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff, Unterklasse 1.4 |
50 000 | 200 000 | |
| 1.2.2 | P2 Entzündbare Gase, Kategorie 1 oder 2 |
10 000 | 50 000 | |
| 1.2.3 | P3 Aerosole | |||
| 1.2.3.1 | P3a Aerosole Flüssigkeiten der Kategorie 1 enthalten |
150 000 (netto) |
500 000 (netto) |
|
| 1.2.3.2 | P3b Aerosole6 der Kategorie 1 oder 2, die weder entzündbare Gase der Kategorie 1 oder 2 noch entzündbare Flüssigkeiten der Kategorie 1 enthalten |
5 000 000 (netto) |
50 000 000 (netto) |
|
| 1.2.4 | P4 Oxidierende Gase, Kategorie 1 |
50 000 | 200 000 | |
| 1.2.5 | P5 Entzündbare Flüssigkeiten | |||
| 1.2.5.1 | P5a Entzündbare Flüssigkeiten, – entzündbare Flüssigkeiten der Kategorie 1, – entzündbare Flüssigkeiten der Kategorie 2 oder 3, die auf einer Temperatur oberhalb ihres Siedepunktes gehalten werden, – andere Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt von |
10 000 | 50 000 | |
| 1.2.5.2 | P5b Entzündbare Flüssigkeiten, – entzündbare Flüssigkeiten der Kategorie 2 oder 3, bei denen besondere Verarbeitungsbedingungen wie hoher Druck oder hohe Temperatur zu Störfall- gefahren führen können, – andere Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt von |
50 000 | 200 000 | |
| 1.2.5.3 | P5c Entzündbare Flüssigkeiten der Kategorien 2 oder 3, nicht erfasst unter P5a und P5b |
5 000 000 | 50 000 000 | |
| 1.2.6 | P6 Selbstzersetzliche Stoffe und Gemische oder organische Peroxide |
|||
| 1.2.6.1 | P6a Selbstzersetzliche Stoffe und Gemische, Typ A oder B, oder organische Peroxide, Typ A oder B | 10 000 | 50 000 | |
| 1.2.6.2 | P6b Selbstzersetzliche Stoffe und Gemische, Typ C, D, E oder F, oder organische Peroxide, Typ C, D, E oder F | 50 000 | 200 000 | |
| 1.2.7 | P7 Pyrophore Flüssigkeiten, Kategorie 1, oder pyrophore Feststoffe, Kategorie 1 |
50 000 | 200 000 | |
| 1.2.8 | P8 Oxidierende Flüssigkeiten, Kategorie 1, 2 oder 3, oder oxidierende Feststoffe, Kategorie 1, 2 oder 3 |
50 000 | 200 000 | |
| 1.3 | E Umweltgefahren | |||
| 1.3.1 | E1 Gewässergefährdend, Kategorie Akut 1 oder Chronisch 1 |
100 000 | 200 000 | |
| 1.3.2 | E2 Gewässergefährdend, Kategorie Chronisch 2 |
200 000 | 500 000 | |
| 1.4 | O Andere Gefahren | |||
| 1.4.1 | O1 Stoffe oder Gemische mit dem Gefahrenhinweis EUH014 | 100 000 | 500 000 | |
| 1.4.2 | O2 Stoffe oder Gemische, die in Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln, Kategorie 1 |
100 000 | 500 000 | |
| 1.4.3 | O3 Stoffe oder Gemische mit dem Gefahrenhinweis EUH029 | 50 000 | 200 000 | |
| 2 | Namentlich genannte gefährliche Stoffe | |||
| 2.1 | Verflüssigte entzündbare Gase, Kategorie 1 oder 2, (einschließlich Flüssiggas) und Erdgas |
50 000 | 200 000 | |
| 2.2 | Folgende krebserzeugende Stoffe oder Gemische, die diese Stoffe in Konzentrationen von über 5 Gewichtsprozent enthalten; die Mengenschwellen in Spalte 4 und 5 gelten für die Summe aller im Betriebsbereich vorhandenen Stoffe und Gemische nach den Nummern 2.2.1 bis 2.2.17: |
500 | 2 000 | |
| 2.2.1 | 4-Aminobiphenyl und/oder seine Salze | 92-67-1 | ||
| 2.2.2 | Benzidin und/oder seine Salze | 92-87-5 | ||
| 2.2.3 | Benzotrichlorid | 98-07-7 | ||
| 2.2.4 | Bis(chlormethyl)ether | 542-88-1 | ||
| 2.2.5 | Chlormethylmethylether | 107-30-2 | ||
| 2.2.6 | 1,2-Dibrom-3-chlorpropan | 96-12-8 | ||
| 2.2.7 | 1,2-Dibromethan | 106-93-4 | ||
| 2.2.8 | Diethylsulfat | 64-67-5 | ||
| 2.2.9 | N,N-Dimethylcarbamoylchlorid | 79-44-7 | ||
| 2.2.10 | 1,2-Dimethylhydrazin | 540-73-8 | ||
| 2.2.11 | N,N-Dimethylnitrosamin | 62-75-9 | ||
| 2.2.12 | Dimethylsulfat | 77-78-1 | ||
| 2.2.13 | Hexamethylphosphorsäuretriamid (HMPT) | 680-31-9 | ||
| 2.2.14 | Hydrazin | 302-01-2 | ||
| 2.2.15 | 2-Naphthylamin und/oder seine Salze | 91-59-8 | ||
| 2.2.16 | 4-Nitrobiphenyl | 92-93-3 | ||
| 2.2.17 | 1,3-Propansulton | 1120-71-4 | ||
| 2.3 | Erdölerzeugnisse und alternative Kraftstoffe; die Mengenschwellen in Spalte 4 und 5 gelten für die Summe aller im Betriebsbereich vorhandenen Stoffe und Gemische nach den Nummern 2.3.1 bis 2.3.5: |
2 500 000 | 25 000 000 | |
| 2.3.1 | Ottokraftstoffe und Naphtha | |||
| 2.3.2 | Kerosine (einschließlich Flugturbinenkraftstoffe) | |||
| 2.3.3 | Gasöle (einschließlich Dieselkraftstoffe, leichtes Heizöl und Gasölmischströme) | |||
| 2.3.4 | Schweröle | |||
| 2.3.5 | Alternative Kraftstoffe, die denselben Zwecken dienen wie die unter den Nummern 2.3.1 bis 2.3.4 genannten Erzeugnisse und ähnliche Eigenschaften in Bezug auf Entzündbarkeit und Umweltgefährdung aufweisen | |||
| 2.4 | Acetylen | 74-86-2 | 5 000 | 50 000 |
| 2.5 | Ammoniak, wasserfrei | 7664-41-7 | 50 000 | 200 000 |
| 2.6 | Ammoniumnitrat | 6484-52-2 | ||
| 2.6.1 | Ammoniumnitrat |
5 000 000 | 10 000 000 | |
| 2.6.2 | Ammoniumnitrat |
1 250 000 | 5 000 000 | |
| 2.6.3 | Ammoniumnitrat |
350 000 | 2 500 000 | |
| 2.6.4 | Ammoniumnitrat |
10 000 | 50 000 | |
| 2.7 | Arsen(V)oxid, Arsen(V)säure und/oder ihre Salze | 1 000 | 2 000 | |
| 2.8 | Arsen(III)oxid, Arsen(III)säure und/oder ihre Salze | 100 | ||
| 2.9 | Arsenwasserstoff (Arsin) | 7784-42-1 | 200 | 1 000 |
| 2.10 | Bis(2-dimethylaminoethyl)-methylamin | 3030-47-5 | 50 000 | 200 000 |
| 2.11 | Bleialkylverbindungen | 5 000 | 50 000 | |
| 2.12 | Bortrifluorid | 7637-07-2 | 5 000 | 20 000 |
| 2.13 | Brom | 7726-95-6 | 20 000 | 100 000 |
| 2.14 | 1-Brom-3-chlorpropan |
109-70-6 | 500 000 | 2 000 000 |
| 2.15 | tert-Butylacrylat14 | 1663-39-4 | 200 000 | 500 000 |
| 2.16 | Chlor | 7782-50-5 | 10 000 | 25 000 |
| 2.17 | Chlorwasserstoff (verflüssigtes Gas) | 7647-01-0 | 25 000 | 250 000 |
| 2.18 | Ethylenimin (Aziridin) | 151-56-4 | 10 000 | 20 000 |
| 2.19 | Ethylenoxid | 75-21-8 | 5 000 | 50 000 |
| 2.20 | 3-(2-Ethylhexyloxy)propylamin | 5397-31-9 | 50 000 | 200 000 |
| 2.21 | Fluor | 7782-41-4 | 10 000 | 20 000 |
| 2.22 | Formaldehyd ( |
50-00-0 | 5 000 | 50 000 |
| 2.23 | Kaliumnitrat | 7757-79-1 | ||
| 2.23.1 | Kaliumnitrat |
5 000 000 | 10 000 000 | |
| 2.23.2 | Kaliumnitrat |
1 250 000 | 5 000 000 | |
| 2.24 | Methanol | 67-56-1 | 500 000 | 5 000 000 |
| 2.25 | Methylacrylat14 | 96-33-3 | 500 000 | 2 000 000 |
| 2.26 | 2-Methyl-3-butennitril14 | 16529-56-9 | 500 000 | 2 000 000 |
| 2.27 | 4,4‘-Methylen-bis(2-chloranilin) (MOCA) und/oder seine Salze, pulverförmig |
101-14-4 | 10 | |
| 2.28 | Methylisocyanat | 624-83-9 | 150 | |
| 2.29 | 3-Methylpyridin14 | 108-99-6 | 500 000 | 2 000 000 |
| 2.30 | Natriumhypochlorit-Gemische |
200 000 | 500 000 | |
| 2.31 | Einatembare pulverförmige Nickelverbindungen (Nickelmonoxid, Nickeldioxid, Nickelsulfid, Trinickeldisulfid, Dinickeltrioxid) |
1 000 | ||
| 2.32 | Carbonyldichlorid (Phosgen) | 75-44-5 | 300 | 750 |
| 2.33 | Phosphorwasserstoff (Phosphin) | 7803-51-2 | 200 | 1 000 |
| 2.34 | Piperidin | 110-89-4 | 50 000 | 200 000 |
| 2.35 | Polychlordibenzofurane und Polychlordibenzodioxine (einschließlich TCDD), in TCDD-Äquivalenten berechnet |
1 | ||
| 2.36 | Propylamin14 | 107-10-8 | 500 000 | 2 000 000 |
| 2.37 | Propylenoxid (1,2-Epoxypropan) | 75-56-9 | 5 000 | 50 000 |
| 2.38 | Sauerstoff | 7782-44-7 | 200 000 | 2 000 000 |
| 2.39 | Schwefeldichlorid | 10545-99-0 | 1 000 | |
| 2.40 | Schwefeltrioxid | 7446-11-9 | 15 000 | 75 000 |
| 2.41 | Schwefelwasserstoff | 7783-06-4 | 5 000 | 20 000 |
| 2.42 | Tetrahydro-3,5-dimethyl-1,3,5-thiadiazin-2-thion (Dazomet)14 |
533-74-4 | 100 000 | 200 000 |
| 2.43 | Toluylendiisocyanat (TDI); die Mengenschwellen in Spalte 4 und 5 gelten für die Summe aller im Betriebsbereich vorhandenen Stoffe und Gemische nach den Nummern 2.43.1 bis 2.43.3: |
10 000 | 100 000 | |
| 2.43.1 | 2,4-Toluylendiisocyanat | 584-84-9 | ||
| 2.43.2 | 2,6-Toluylendiisocyanat | 91-08-7 | ||
| 2.43.3 | TDI-Gemische | |||
| 2.44 | Wasserstoff | 1333-74-0 | 5 000 | 50 000 |
Fußnoten zur Stoffliste
Teil 1: Informationen zu Betriebsbereichen der unteren und der oberen Klasse
Teil 2: Weitergehende Informationen zu Betriebsbereichen der oberen Klasse
Teil 1: Kriterien
Teil 2: Inhalte
Mitteilung nach § 19 Abs. 2
| I. | II. | III. | |||||
| Tag | Monat | Jahr | Stunde | ||
| a) Auslösende Stoffe b) Freigesetzte Stoffe |
| a) In Brand geratene Stoffe b) Entstandene Stoffe |
| a) Freigesetzte Stoffe b) Entstandene Stoffe |
Gewässer | a) Freigesetzte Stoffe b) Entstandene Stoffe |
| a) Freigesetzte Stoffe b) Entstandene Stoffe |
| chem. Bezeichnung | (a) Ausgangsprodukt (b) Zwischenprodukt (c) Endprodukt (d) Nebenprodukt (e) Rückstand (f) entstandener Stoff | CAS-Nr. | Nr. des Stoffes oder der Gefahrenkategorie nach Anhang I | Mengenan- gabe in kg |
|---|---|---|---|---|
| Stoff 1 Stoff 2 … … … … … Stoff x |
| Explosion | Brand | Freisetzung | |
|---|---|---|---|
| Tote: | / | / | / |
| Verletzte: ambulante Behandlung stationäre Behandlung | / / | / / | / / |
| Personen mit Vergiftungen: ambulante Behandlung stationäre Behandlung | / / | / / | / / |
| Sonstige Beeinträchtigung von Personen: | |||
| Art der Beeinträchtigung/Dauer: | |||
| Anzahl der Personen: | |||
| Sachschäden: | ||||
| Art: | Geschätzte Kosten: | |||
| Umweltschäden: | ||||
| Art: | Umfang: | |||
| Geschätzte Kosten: | ||||
| Explosion | Brand | Freisetzung | |
|---|---|---|---|
| Tote: | / / | / / | / / |
| Verletzte: ambulante Behandlung stationäre Behandlung | / / / / | / / / / | / / / / |
| Personen mit Vergiftungen: ambulante Behandlung stationäre Behandlung | / / / / | / / / / | / / / / |
| Sonstige Beeinträchtigung von Personen: | ||||
| Art der Beeinträchtigung/Dauer: | ||||
| Anzahl der Personen: | ||||
| Sachschäden: | ||||
| Art: .......... | Geschätzte Kosten: .......... | |||
| Umweltschäden: | ||||
| Art: .......... | Umfang: .......... | |||
| Geschätzte Kosten: .......... | ||||
| Störung der öffentlichen Versorgung: | ||||
| Art: | Umfang/Dauer: | |||
| Geschätzte Kosten: | ||||
| Grenzüberschreitende Schäden: | ||||
| Art: | Umfang: | |||
| Geschätzte Kosten: | ||||
| Gefahr besteht noch: | ||||
| Art: | Umfang: | |||
| Ort, Datum | Unterschrift |