print

Börsenzulassungs-Verordnung – BörsZulV

arrow_left arrow_right

(1) 1Zum Zeitpunkt der Zulassung müssen mindestens 10 Prozent des Gesamtnennbetrages, bei nennwertlosen Aktien der Stückzahl, der zuzulassenden Aktien vom Publikum erworben worden sein.
2Wenn Aktien derselben Gattung bereits zum Handel zugelassen sind, bezieht sich die Prüfung des Mindeststreubesitzes nach Satz 1 auf alle ausgegebenen Aktien.

(2) Abweichend von Absatz 1 können Aktien zugelassen werden, wenn ein ordnungsgemäßer Börsenhandel gewährleistet und

1.
eine ausreichende Anzahl der Aktien vom Publikum gehalten wird;
2.
die Aktien von einer ausreichenden Anzahl von Anteilseignern gehalten werden oder
3.
der Marktwert der vom Publikum gehaltenen Aktien einen ausreichenden Anteil des gezeichneten Kapitals der betreffenden Aktiengattung darstellt.

Neugefasst durch Bek. v. 9.9.1998 I 2832;
zuletzt geändert durch Art. 5 G v. 4.2.2026 I Nr. 33
Seite zuletzt aktualisiert am 20. Mai '26